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Wie schön war die Zeit...

Gartenschau-Momente

Rolf_Straubinger"Weißt du noch, als..." Mit diesen Worten beginnen wohl viele Geschichten über und von der Gartenschau, Momente, die man gerne und immer wieder erzählt. Besonders die vielen ehrenamtlich und hauptamtlich auf der Gartenschau beschäftigten Mitarbeiter haben natürlich viele dieser kleinen spannenden, schönen und witzigen Gartenschausplitter mitbekommen. Einige davon finden Sie auf dieser Seite veröffentlicht. Wenn Sie auch eine schöne Geschichte wissen, ein kurzes Erlebnis mitteilen möchten, senden Sie einfach eine E-Mail an friedrich@gemeinde.rechberghausen.de oder per Post ans Rathaus Rechberghausen, zu Händen Stefan Friedrich, Amtsgasse 4, 73098 Rechberghausen.

Viel Vergnügen beim Lesen und Angucken! Ihr Gartenschau-Team.

Hund_vor_der_Gartenschau"Bei einer Kocharena-Schau mit dem Starkoch Rolf Straubinger von der Burg Staufeneck kommt der Star des Nachmittags nervös mit der Bitte auf uns zu, man möge ihm doch Meerrettich besorgen, den er vergessen hätte mitzunehmen. Als Tagesaufsicht  beauftrage ich einen "Springer", kurz zu Staufers (Supermarkt) zu laufen und dort die vergessene Beigabe zu kaufen. Beim Weglaufen rufen wir dem jungen Mann noch hinterher: "Am besten frischen, wenn es gibt!". Nach 10 Minuten - Straubinger kommt schon leicht ins Schwitzen - kehrt der junge Mann mit einer Plastiktüte voll schöner roter Rettiche ins Festzelt  zurück - super zum Vespern, aber eben leider kein Meerrettich! Was blieb übrig? Wenn die Jungen keine Ahnung vom Kochen haben, muss man eben selbst Hand anlegen - flugs ins Gartenschauauto und jetzt selbst im Gläserregal gestöbert. Mit dieser "Express-Aktion" konnten wir dann das leckere Fischgericht doch noch retten. Die "frischen" Rettiche sind schließlich bei unseren Kunsthandwerkern auf dem Gelände gelandet und haben dort das Abendessen bereichert." Eingesandt von Jürgen Rulka.

"Am Empfang brachte mir ein etwa siebenjähriger Junge, der mit seiner Dauerkarte immer wieder die Gartenschau besuchte, einen kleinen Blumentopf und sagte mir: "Den schenk ich Dir." Auf meine Frage, was denn da drin sei, sagte er mir: "Das gleiche wie bei mir." Nach zwei Tagen hatte ich das Ergebnis: Es war Kresse." UND: "Das in der Öffentlichkeit fehlerhaft dargestellte Hundethema (Hunde müssen in der Sonne darben, NWZ) sollte auch nochmal erwähnt werden. Die Freude über die gute Behandlung und Beobachtung ihrer Vierbeiner in den schattigen Ecken des Eingangsbereichs wurde von den Besitzern immer wieder dankbar durch Geschenke und liebevolle Dankesworte dem Kassenpersonal gegenüber zum Ausdruck gebracht." Eingesandt von Sigrid und Alfred Becker.

„Ich habe jeden Morgen während meines Dienstes zum Besen gegriffen, um den Kies wieder gleichmäßig im Eingangsbereich zu verteilen. Dabei habe ich tatsächlich ganze sechs Kilo abgenommen!“ Ein schöner Nebeneffekt, geschildert von Reinhold Kirchner.

Gartenschauauto_im_TrauzeugeneinsatzWer während der Gartenschau bei brennender Sonne ab und an die Hungerboll erklommen hat, stellte sich vermutlich auch mal die Frage, wie die Gärtner eigentlich tagein, tagaus das gesamte Areal versorgen konnten. Die Lösung sah man allenthalben auf dem Gelände herumbrausen: Zwei kleine quad-ähnliche Fahrzeuge mit Lieferwagenaufbau, sogenannte Utility-Fahrzeuge. Vor allem die Gärtner waren glücklich über die kleinen motorisierten Helfer, die für die Transporte und die täglichen Gänge über das Gelände bereit standen. Und damit nicht genug, haben die Fahrzeuge des gebürtigen Rechberghäuser Sponsors Hermann Collmer von der MTD Motorgeräte GmbH Eislingen auch schon mal Sonderaufgaben übernommen: Als es galt, ein Filmteam des SWR mitsamt Ausrüstung über das Gelände zu fahren, als während des Sommernachtfestes das Gießfahrzeug als Feuerwehrauto seinen Dienst versah, oder als der gehbehinderte Trauzeuge einer Hochzeitsgesellschaft nur dank des motorisierten Transportes seinen Dienst bei der Trauung antreten konnte. All jene Gelegenheiten machen eines sicher: Ohne diese kleinen Fahrzeuge, die jede Unebenheit meistern, hätten die Gartenschaumitarbeiter es weit schwerer gehabt in den vergangenen vier Monaten.

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